Aktuell

08. August 2018

Betreiber der Diskothek "Kinki Palace" beantragt Eröffnung des Insolvenzverfahrens


Am 26.07.2018 beantragte die Geschäftsführung der Reininger und Schleh Diskotheken GmbH als Betreiber der Diskother "Kinki Palace" in Sinsheim die Eröffnung des Insolvenzverfahren. Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Heidelberg vom 26.07.2018 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung mit Zustimmungsvorbehalt beschlossen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Renald Metoja bestellt.

Bei der Diskothek "Kinki Palace" handelte es sich für viele Jahre um eine der Adressen zum Tanzen und Feiern in der Region Rhein-Neckar. Im Geschäftsbetrieb wurden bis zu 80 Arbeitnehmer eingebunden. Seit einem Brand am 5. Mai 2018 im Außenbereich der Diskothek ist diese geschlossen. Die Reinigungs- und Renovierungsarbeiten sind fortgeschritten. Eine Wiedereröffnung im Rahmen des Insolvenzverfahrens ist für den 07.09.2018 geplant.

Aktuell gilt es zunächst die tatsächlichen und rechtlichen Voraussetzungen, insbesondere für den Eintritt der wirtschaftlichen Krise, zu klären und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs im Zusammenspiel mit der Geschäftsführung der Reininger und Schleh Diskotheken GmbH zu koordinieren. Dies insbesondere und dem Aspekt, dass ein Mangel an Besuchern im "Kinki" in der Vergangenheit nicht anzunehmen war.

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Johann Stiegler KG meldet Insolvenz an

Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Ansbach vom 30.10.2018 wurde über das Vermögen der Johann Stiegler KG die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und Rechtsanwalt Dr. Eisner zum vorläufigen Insolvenzverwalter mit Zustimmungsvorbehalt bestellt. Bei der Johann Stiegler KG handelt es sich um ein seit Jahrzehnten in Solnhofen ansässiges Familienunternehmen, das in der Gewinnung und Verarbeitung des Solnhofer Kalkstein und des Jura Kalkstein tätig ist. Ein weiterer Geschäftszweig besteht in dem Handel mit keramischen Platten und Natursteinimporten. Die Johann Stiegler KG beschäftigt ca. 80 Arbeitnehmer   Der schuldnerische Geschäftsbetrieb wird seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung in Abstimmung mit der Geschäftsführung der Johann Stiegler KG aufrechterhalten. Erste Gespräche mit potentiellen Interessenten wurden bereits aufgenommen und Besichtigungen durchgeführt. Die fortlaufenden Lohn- und Gehaltszahlungen an die Arbeitnehmer der Johann Stiegler KG konnten durch eine Insolvenzgeldvorfinanzierung unter Einbeziehung der Bundesagentur für Arbeit sichergestellt werden.